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Kriegsfotograf Dominic Nahr: «Wir müssen zeigen, dass Leute sterben»
Wenn Dominic Nahr an einem neuen Ort ankommt, fängt er sofort an zu fotografieren. Die Kamera ist immer draussen. Die Leute sollen sehen, dass er Fotograf ist. «Ich merke schon, wer offen ist, fotografiert zu werden, und wer nicht.» Wie Menschen sich bewegten, wohin ihre Augen schauten – das alles verrate ihm, wer sie seien.
Seit zwanzig Jahren ist Dominic Nahr als Fotograf in Kriegs- und Krisengebieten unterwegs. Er wohnt in Zürich, steigt aber alle paar Wochen ins Flugzeug, um die NZZ-Korrespondentinnen und -Korrespondenten auf ihren Reportagen zu begleiten. Im Gespräch erzählt er, wie er es schafft, in intensiven Momenten wie Beerdigungen oder Fronteinsätzen zu funktionieren.
Gast: Dominic Nahr, NZZ-Fotograf in Krisengebieten
Host: Alice Grosjean
Bild: Dominic Nahr
Weiterführende Links
- Das Foto der Beerdigung in der Ukraine hier zum Anschauen
- Hier findet ihr alle NZZ-Artikelmit Fotografien von Dominic
- Video-Dokuüber Dominics Einsätze in der Ukraine
- Dominics eigene Websiteund sein Portfolio
- Fotobuchüber die Menschen und den Krieg in der Ukraine, mit Fotos von Dominic Nahr und Artikeln von Ivo Mjinssen, stv. Chefredaktor der NZZ
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