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Der Sternenforscher mit der falschen Nase: Tycho Brahe

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Tycho Brahe hat die Astronomie revolutioniert, in einem der ersten Großforschungszentren der Welt, einem für ihn gebauten Schloss in der Ostsee. Am 8.8.1576 war Grundsteinlegung für "Uraniborg".

In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:

Eine Supernova im Jahr 1572 entflammt seine Neugier: Seitdem beobachtet und dokumentiert der dänische Astronom Tycho Brahe mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit den Lauf der Sterne. Auf der Insel Ven im dänischen Öresund baut Brahe das Planetarium Uraniborg - benannt nach Urania, der Muse der Astronomie. König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen ermöglicht und finanziert ihm dieses Projekt, für das am 8. August 1576 der Grundstein gelegt wird.

Uraniborg ist eine gigantische Anlage. Ein quadratisches Schloss mit prachtvollem Garten und zahlreichen Zimmern. Außerdem zwei Observationstürmen, einem Alchemie-Labor und einer riesigen Bibliothek. Uraniborg wird zu einem der ersten Großforschungszentren Europas. Der Wissenschaftler selbst gerät nach seinem Tod immer mehr in Vergessenheit - auch weil Brahe sich zu oft selbst im Weg steht.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Daniela Wakonigg
Redaktion: David Rother

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