Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastet
In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet ZEIT-Autorin Julia Macher ein.
Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
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Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
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Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss
Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?
Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz
Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische Migrationspolitik
Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa
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